Wie geht barfen bei Welpen?

welpe_mush-husky-puppiesSchon mit der Entwöhnung kann ein Welpe mit Barf gefüttert werden. Das ist gar nicht kompliziert, da es der natürlichen Ernährung des Hundes entspricht. Vom Grundsatz her folgt es denselben Regeln wie bei ausgewachsenen Hunden. Auf einige Punkte muss allerdings genauer geachtet werden.

Im Allgemeinen brauchen sie mehr Futter als ausgewachsene Hunde und zwar etwa fünf bis zehn Prozent ihres Körpergewichts. In der Phase der Beifütterung kann bereits mit etwa zwei Prozent des Körpergewichts begonnen werden. Die Menge der Mahlzeit kann größer sein, wenn der Welpe im Alter von sieben Wochen entwöhnt ist. Wenn sich die Menge zu groß anfühlt, dann lässt sich auch mit kleineren Mengen anfangen.

Einen genauen Wert vorzugeben, ist schwierig, da Welpen sehr individuell wachsen und dies in Sprüngen geschehen kann. Wichtig ist deshalb, das Gewicht sehr aufmerksam zu verfolgen. Es kann sich innerhalb von wenigen Tagen schnell verändern. Wenn der Welpe an Gewicht zunimmt, dann sollte die Menge verringert werden und andersherum. Wichtig ist, den Welpen während des Wachstums schlank zu halten.

Zusätzlich brauchen Welpen einen höheren Knochenanteil, da sie sich noch im Wachstum befinden und sie die Nährstoffe benötigen, um ein festes Knochengerüst aufzubauen. Am besten ist es, mit kleineren Knochen zu beginnen und dann langsam zu größeren zu wechseln. Gut geeignet sind dafür zerkleinerte Hühnchenflügel oder Putenknochen. Keine Angst vor dem Verschlucken größerer Knochen! Welpen sind selber noch so klein, dass große Knochen schnell zu groß sind, dass man sie im ganzen Verschlucken könnte. Hier ist es natürlich genauso wichtig, dass die Knochen roh gegeben werden.

Fleisch und Knochen sollte über die Woche verteilt von mindestens drei verschiedenen Tieren sein. Ein- bis zweimal pro Woche sollten zusätzlich Innereien gegeben werden, vor allem Leber ist eine wichtige Vitaminquelle. Besonders große, schnell wachsende Rassen nehmen schnell Gewicht zu, wenn man sie mit Hackfleisch füttert. Dies ist ein wichtiger Ernährungsbestandteil, aber es gibt viele weitere besser geeignete Möglichkeiten: Schweineluftröhre, Rindermagen, Pansen im Allgemeinen, Fettgewebe und vieles mehr. Generell kann es hilfreich sein, das rohe Fleisch zu Beginn der Beifütterung durch den Fleischwolf zu drehen.

Welpen sollten auch etwas mehr Gemüse und Öl erhalten, damit der Stuhl nicht zu hart wird und der Hund schlank bleibt während er wächst. Geeignete Gemüsesorten sind zum Beispiel Äpfel, Möhren oder Brokkoli.

Es ist kein Muss, aber in der Phase der Beifütterung bietet es sich an, dass die Welpen die gleichen Zutaten wie die säugende Hundemutter erhalten.

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